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Werbeagenturen für Internetmarketing und Printwerbung

December 4, 2012

Internetmarketing über soziale Netzwerke wie Facebook etc. sind mittlerweile keine einfache Angelegenheit wie Dr. Matzekow von der Universität Leipzig uns mitteilt. Ein ganz besonderes Feingefühl für solche Marketingstrategien ist Vorraussetzung für die Werbung insgesamt aber im Besonderen in den sozialen Netzwerken. Über Jahre hinweg wurde mit dem Satz geworben „Viel hilft Viel“ die Zeit zeigt dass Spezialisten bezüglich Internetwerbung hinsichtlich der unterschiedlichen Medien unabdingbar sind. Wer kennt sich schon noch aus im Jungle der Datenströme? Besondere Kampagnen wie jüngst die „4page“ Facebook Kampagne (Werbeagentur PlanB) sind sicherlich die Ausnahme. Werbung versteht sich als Hinweis und kann bei Überdosierung zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Also besser einen Experten mit diesem heiklen Thema betrauen als sich unwillkürlich ins Aus zu schießen.

Andy Warhol – Joseph Beuys: Werbung und Kunst.
«Im Sommer leben wir nach aussen; im Winter lässt sich besser denken. Aber schon am nächsten Tag kann etwas geschehen, setzt Jauwetter e/n.»1 Das Beuys-Diktum ist mehr als ein Stück Lebensweisheit oder biographische Erfahrung.2 Aussen und innen: diese Polarität3 (ebenso männlich/weiblich, u.a.) berührt viele, vielleicht alle Werke von Beuys und in eklatanter Weise die 1965 entstandene Filz- und Fichtenstämmchen-Plastik «Schnee-fa//» von 1965. Die Stämmchen sind dem Raum und allem möglichen ausgesetzt, nackt; die Filzmatten decken einen inneren Bereich zu, isolieren und schützen dort. Die Polarität aussen/ innen verstofflicht und formt sich in der Gerichtetheit der gerade gewachsenen Stämmchen einerseits, der Ungerichtetheit der zahllosen, in warmem Wasser und Dampf verfilzten und gewalzten Haare und Wollpartikel der quadratisch zugeschnittenen Filzmatten andererseits. Das Werk ist ebenso dicht wie einfach. Und es trägt einen sehr bildhaften – wie wörtlich zu nehmenden? -Titel: «Schneefall». Wärme/Kälte und Schnee, «W/nfer/ager», erfuhr Beuys nicht bloss als äussere Dinge, «die wie Umweltcharakter auftreten», sondern «als innerhalb des Menschen sich befindlich». Sie bezogen sich für Beuys «auf eine geheime Physiologie des Menschen, auf ein Inneres».4 Den vor «das mit einem Stück Filz bedeckte Dreierbündel entästeter, fast enthäuteter Tännchen» tretenden Schriftsteller Jürg Federspiel erinnerte das Werk (er sah es im Winter 1969/70 in der Beuys-Ausstellung des Kunstmuseums Basel/Emanuel Hoffmann-Stiftung) «an eben: Seele».5 So sehr verknüpften sich für Beuys die inneren (psychischen) und die äusseren (physischen, kosmischen) Vorgänge und Kräfte, dass er in seinen ebenso bildhaften wie realistischen selbstbiographischen Angaben zu «Lebenslauf/Werklauf» unter dem Jahr 1969 angab: «ßeuys übernimmt die Schuld für Schneefall vom 15. bis zum 20. Februar».6 Es soll hier nicht verfolgt werden, in welcher Weise «Schuldsein» hier eine christliche Färbung haben konnte; und inwiefern es dabei konkret um «das Eingegliedertsein des Menschen in den Kosmos» ging und damit etwas betraf, womit – Beuys deutete es in seiner Zeichnung «Winterschädelerlebnis» von 1951 an7 – zu den «hibernischen (irischen, im lateinischen Unterton auch winterlichen) Mysterien» ein Bezug hergestellt wurde.8 Im November-Dezember 1965 zeigte Beuys in der Galerie Schmela in Düsseldorf unter dem Titel «… irgend ein Strang …» seine Werke, darunter «Schneefall» in der Mitte des engen Raumes.9 Alfred Schmela soll seit 1958 (angeregt durch Paul Wember, Direktor der Krefelder Kunstmuseen, und Beuys1 Lehrer Matare) versucht haben, Beuys für eine Ausstellung zu gewinnen.10 Für Beuys, der seit 1963 durch seine Teilnahme an den FLUXUS-Aktio-nen bekannt wurde, war die Ausstellung bei Schmela (abgesehen von der Teilnahme an der Kasseler documenta 11,1964) der erste und ziemlich spektakuläre Auftritt an einem zentralen Ort der Avantgardekunstvermittlung – mit plastischen Produkten, die er als bildhafte «Ausscheidung von Gedanken», und als sichtbare Modelle für Dinge verstand, «die sich kreativ aus einem übersinnlichen Raum in diese verstofflichten Verhältnisse begeben».11 Zur Liste der 38 bei Schmela ausgestellten Werke – die letzte Nummer war «Schneefall», 1965 – liess Beuys hinzusetzen: «with Compliments from FLUXUS» sowie «mit Sondergenehmigung von ‘Projekt Westmensch’».

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